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Allianz Suisse: stabiles Prämienvolumen und Plus beim Gewinn

März 24th, 2016 in News, Versicherer

Der Schweizer Versicherer Allianz Suisse erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen operativen Geschäftsgewinn von 341,9 Millionen Franken. Das entspricht einem Plus von 0,5% gegenüber dem Vorjahr. Das Gesamt-Prämienvolumen verblieb dagegen mit etwa 3,807 Milliarden Franken fast auf dem Vorjahresniveau, das ungefähr bei 3,832 Milliarden gelegen hat.

Plus 1,2% Prämienvolumen im Sachgeschäft

Das Prämienvolumen im Sachgeschäft der Allianz Suisse stieg 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% auf etwa 1,837 Milliarden Franken. Wachstumstreiber waren dabei die Motorfahrzeug-Versicherungen mit einem Plus von 2,7%. Die Kosten-/Schadenquote (Combined Ratio) sank um 1,5 Prozentpunkte auf 89,5% und erreichte damit ein Zehnjahrestief, wobei eine niedrige Combined Ratio für eine hohe Wirtschaftlichkeit des Versicherungsbetriebs spricht. Allianz Suisse profitierte bei der  Kosten-/Schadenquote laut eigener Angaben von „einem positiven Schadenverlauf mit weniger Naturereignissen und Grossschäden“.

Der operative Gewinn der Allianz Suisse stieg im Sachgeschäft sehr deutlich um 9,3% auf 261,7 Millionen Franken. Dagegen reduzierte sich der Jahresgewinn hier aufgrund von Abschreibungen und Realisaten auf Kapitalanlagen um 1,3% auf 192,1 Millionen Franken. Explizit verweist der Versicherer auf das im Juni neu lancierte Produkt CombiRisk Business als einen Erfolgsfaktor, der laut Allianz Suisse von Unternehmenskunden sehr gut angenommen wird. Sie profitieren beim Produkt unter anderem von mehr Serviceleistungen und weniger Komplexität bei Verträgen und Deckungen.

Im Sachgeschäft konnten wir im vergangenen Jahr grosse Fortschritte erzielen – sowohl was Produktinnovationen als auch digitale Initiativen anbelangt. Mit unserer neuen Online-Offensive, bei der nur fünf Angaben für ein erstes indikatives Angebot für die Motorfahrzeugversicherung ausreichen, nehmen wir eine führende Stellung im Markt ein und schaffen neue Kundenerlebnisse. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg“, beurteilt Severin Moser, CEO der Allianz Suisse, die Situation.

Minus der Prämieneinnahmen im Lebengeschäft

Im Lebengeschäft reduzierten sich die Prämieneinnahmen insgesamt um 2,3% auf 1,97 Milliarden Franken. Dabei sank das Volumen im Einzellebengeschäft um -2% und das des Kollektivleben-Geschäfts um -2,4%, wobei sich der Verlust laut Allianz Suisse aufs Einmalanlagen-Geschäft konzentriert. Aufgrund der Verstärkung der Zinsreserven im Zuge des SNB-Entscheids sank der operative Gewinn im Lebengeschäft um 20,3% auf 80,1 Millionen Franken, der Jahresgewinn um 17,8% auf 66,3 Millionen Franken.

Im Neugeschäft liegt der Schwerpunkt der Allianz Suisse Kunden auf Lebenprodukten mit einem wählbaren Garantie- und einem Renditeteil, die auch bei einem anhaltend tiefen Zinsniveau positive Margen gewährleisten. Besonders hoch lag der Anteil des renditeorientierten Produkts Balance Invest am Neugeschäft im Einzelleben. Er erreichte Ende 2015 einen Wert über 66%. Allianz Suisse beschreibt das Produkt in der Produktbroschüre als „eine kapitalbildende Lebensversicherung mit garantiertem Erlebensfallkapital, die als ganzheitliche Lösung funktioniert“.

“Ein Ende des Tiefstzinsniveaus ist nicht abzusehen und die Volatilität an den Finanzmärkten setzt sich fort. Deshalb haben die Stabilität des Geschäfts und Sicherheit für unsere Kunden oberste Priorität”, sagt Stefan Rapp, CFO der Allianz Suisse, zu den Herausforderungen im Lebengeschäft. Als aktuelle Chance sieht er einen steigenden Bedarf an Vorsorgeprodukten. Die Allianz Suisse initiiert hier beispielsweise eine teilautonome Sammelstiftung, um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Vorsorgelösungen zu günstigen Konditionen anzubieten.

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