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Altersvorsorge: Schweiz muss aufwachen und die Chance packen

Juni 13th, 2011 in Altersvorsorge

Die Schweiz muss aufwachen und die Chance packen, wenn sie die aus der demografischen Entwicklung ergebenen Probleme lösen will und sich den Wohlstand für die Zukunft sichern möchte.

Mit diesen Worten begann Bundesrat Johann Schneider-Ammann seine Rede am 20. Internationalen Europa Forum in Luzern.

Im Zentrum des Anlasses standen vor allem wirtschaftliche Perspektiven der Altersvorsorge im Zusammenhang mit den immer höheren Lebenserwartungen der Bevölkerung, welche in einigen Jahren zu Problemen bei der Altersvorsorge führen kann. Schneider-Ammann betonte weiter, dass die Schweiz sich der Herausforderung stellen muss, und forderte unser Land zum Handeln auf.

Schnelle wirtschaftliche Entwicklung in Schwellenländer
Der Bundesrat wies auch darauf hin, dass die Schwellenländer wirtschaftlich aufholen und sich somit die wirtschaftliche Dynamik nach Europa verlagere. Und auch die Zuwanderung hält nicht vor der Schweiz und trotzdem schreitet die demografische Alterung in unserem Land voran. Dies hat vor allem Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und die Finanzierung der AHV.

Ein Problem sieht Schneider-Ammann darin, dass sich diese Entwicklung langsam, eher schleichend verlaufen würde. Somit nehme man das Problem in unserem Land gar nicht ernst. Trotzdem ist es noch nicht zu spät zum Handeln, damit sich die Schweiz eine starke Position verschaffen kann.

Damit die Position der Schweiz gestärkt werden kann, muss die Schweizer Wirtschaft Zugang zu den Märkten der aufstrebenden Schwellenländer haben, der Standort Schweiz gepflegt werden. Zudem muss der Arbeitsmarkt attraktiv, flexibel und leistungsfähig sein. Dabei wies Schneider-Ammann vor allem auf die Personenfreizügigkeit hin. Denn ohne diese wären unser Arbeitsmarkt und unsere Wirtschaft nicht in solch einem robusten Zustand.

Gleichstellung von Rentenalter für Mann und Frau
Bundesrat Schneider-Amman sagte weiter, dass es für die Schweiz von grösster Bedeutung ist, ein effizientes Gesundheitswesen zu haben und die AHV-Finanzierung langfristig gesichert werden muss. Der Wirtschaftsminister fand aber auch Kritik. Und zwar, dass genau in diesen zwei Punkten politische Entscheide seit mehr als zehn Jahren blockiert sind. Diskussionspunkte sieht hier Schneider-Ammann vor allem in der Flexibilisierung des Rentenalters zwischen Mann und Frau.

Quelle: blick.ch

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