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Fondsgebundene Lebensversicherung: ja oder nein?

Juni 16th, 2015 in Lebensversicherung

Ist eine fondsgebundene Lebensversicherung eine gute Sache oder soll man besser darauf verzichten? Pauschal lässt sich solch eine Frage sicherlich nicht beantworten. Fest steht allerdings, dass man etwas Risikobereitschaft mitbringen sollte, wenn man eine fondsgebundene Lebensversicherung abschliesst. Darauf hat jetzt nochmals der Schweizerische Versicherungsverband hingewiesen. Für uns ist das Anlass, sich diese Variante der Lebensversicherungen nochmals anzusehen.

Was zeichnet die fondsgebundene Lebensversicherung aus?

Grundsätzlich funktionieren fondsgebundene Lebensversicherungen erst einmal wie auch andere kapitalbildende Lebensversicherungen. Das bedeutet: Sie kennen in der Regel einen Überlebensfall und einen Todesfall. Im Todesfall wird den festgelegten Hinterbliebenen eine im Versicherungsvertrag vereinbarte Summe gezahlt, während der noch lebende Versicherte im Überlebensfall nach Ablauf der Versicherung Geld erhält. Hier beginnen dann allerdings die Unterschiede zwischen der klassischen kapitalbildenden und der fondsgebundenen Lebensversicherung.

Bei der klassischen Variante wird das vom Versicherten eingezahlte Kapital festverzinslich angelegt. Der Versicherte weiss dadurch vorab sehr genau, wie viel Geld er nach Ablauf der Versicherungszeit bekommt. Das ist bei fondsgebundenen Lebensversicherungen ohne Garantie anders. Das Geld wird hier in Fondsanteile investiert, sodass unklar bleibt, welche Rendite den Versicherten am Ende erwartet. Sein Risiko ist grösser, aber auch die Chance auf eine attraktive Rendite steigen. Einzahlen kann er Geld (je nach Variante der fondsgebundenen Lebensversicherung) durch regelmässige Prämien oder als Einmalzahlung.

Das Risiko schwankt

“Beim Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass die Höhe des Vorsorgekapitals erst am Ende der Laufzeit der Versicherung definitiv feststeht und von der Entwicklung des unterliegenden Fonds abhängt”, schreibt der Schweizerische Versicherungsverband. Wer sich prinzipiell für eine fondsgebundene Lebensversicherung interessiert, sollte sich darüber hinaus bewusst sein, dass er mehr Entscheidungen als bei der klassischen kapitalbildenden Lebensversicherung zu treffen hat. In der Regel kann er auch wählen, in welche Fonds er konkret investiert. Und er kann meistens auch den oder die Fonds im Verlauf der Versicherungszeit wechseln.

Eine Alternative zu klassischen fondsgebundenen Lebensversicherungen ohne Garantien kann die Entscheidung sein, Versicherung und Geldanlage zu trennen, sich also etwa für eine Risikolebensversicherung einerseits und (getrennt davon) für eine Fondsanlage andererseits zu entscheiden. Das ist bisweilen besser als die Kombination.

Versicherer haben mittlerweile jedoch viele verschiedene Varianten der fondsgebundenen Lebensversicherung auf den Markt gebracht, die das Risiko der Investition in Fonds durch Garantien  verringern, sodass die fondsgebundene Lebensversicherung wieder attraktiver geworden ist. So gibt es etwa Varianten, die dem Versicherten garantieren, dass er auch im ungünstigsten Fall mindestens X% des eingezahlten Betrags zurückerhält. “X” kann dabei durchaus 100% annehmen. Eine sicherere Rendite hätte man dadurch zwar nicht, aber immerhin die Gewissheit, dass man kein eingezahltes Geld verliert.

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