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PrimaTel: Mischung aus Hausarzt- und Telemedizinmodell

Oktober 20th, 2015 in News

Die Groupe Mutuel bietet mit dem Versicherungsmodell PrimaTel eine neue Variante der medizinischen Grundversicherung an. PrimaTel ist eine Mischung aus einem Hausarzt- und einem Telemedizinmodell und ermöglicht im Vergleich zur klassischen Grundversicherung der Groupe Mutuel bis zu 16% Prämienrabatt.

Erst telefonische Beratung, dann (eventuell) Hausarztbesuch

Versicherte mit einer PrimaTel Krankenversicherung kontaktieren bei gesundheitlichen Problemen im Normalfall zunächst das medizinische Call-Center des Telemedizin-Dienstleisters Medi24. Sehen die telemedizinischen Berater am Telefon die Notwendigkeit, dass sich ein Arzt den Patienten persönlich anschaut, ist der vom Patienten zuvor bestimmte Hausarzt in der Regel der nächste Ansprechpartner.

Er erbringt „erste medizinische Leistungen, koordiniert die weitere Behandlung und leitet den Versicherten wenn nötig an einen Spezialisten oder einen anderen medizinischen Leistungserbringer weiter“, heisst es in der Pressemitteilung der Groupe Mutuel zum neuen Angebot. Falls die Telemediziner es medizinisch für sinnvoll halten, kann der Weg über den Hausarzt auch ausgespart werden, sodass der Patient direkt zum Spezialisten geschickt wird.

Der Versicherte verpflichtet sich bei der Versicherung PrimaTel, die Anweisungen des Call-Centers einzuhalten. „Verstösst der Versicherte mehr als zweimal innerhalb eines Kalenderjahres gegen die Grundsätze und Pflichten in den Besonderen Versicherungsbedingungen, gehen die Behandlungskosten vollständig zu seinen Lasten“, berichtet Groupe Mutuel. Das Versicherungsmodell ist ab dem 1. Januar 2016 in der gesamten Schweiz verfügbar.

Kostenvorteile für Patienten und das Gesundheitswesen

Die Groupe Mutuel bezeichnet eine bessere Eindämmung der Gesundheitskosten als Hauptziel, das mit dem neuen Angebot PrimaTel verfolgt wird. Die Kosten haben, so die Groupe Mutuel, 2014 und Anfang 2015 weiter zugenommen und das, so der Versicherer weiter, „im gleichen Umfang wie die durchschnittlich 4 bis 6% pro Jahr seit der Einführung des KVG im Jahr 1996“. Im ersten Halbjahr 2015 stiegen die Gesamtausgaben der obligatorischen Krankenversicherung, d. h. aller Versicherer und Versicherten in der Schweiz zusammen, im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 6,1%. Das entspricht 862 Millionen Franken.

Versicherte profitieren bei PrimaTel durch die bereits erwähnte Prämienreduktion von bis zu 16%. Zu den durchschnittlichen Prämienanstiegen bei der Groupe Mutuel äussert sich die Gruppe in ihrer Pressemitteilung zum neuen Angebot PrimaTel ebenfalls. Für 71% der Versicherten liegt der Anstieg zwischen 10 und 20 Franken, während sich die Prämien bei Kindern meistens um vier bis sechs Franken erhöht.

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