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Schweizer Bevölkerung ist im Jahr 2015 gewachsen

Mai 11th, 2016 in News

Laut einer aktuellen statischen Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) steigt die Bevölkerungszahl in der Schweiz an und die Schweizer werden zugleich immer älter. Der Bevölkerungszuwachs von 1,1% lässt sich unter anderem auf eine höhere Zuwanderungsrate zurückführen. Hinzu kommt ein Geburtenüberschuss, der sich insbesondere in den Kantonen Zug und Genf bemerkbar macht.

Im Dezember 2015 waren 8’325’200 Personen sesshaft in der Schweiz gemeldet. Das ergibt in absoluten Zahlen einen Zuwachs von 87’500 im Vergleich zum Vorjahr. Der Zuwachs verteilt sich wie folgt auf Schweizer und auf Ausländer: 2015 gab es 38’500 mehr Schweizer und 49’100 mehr Ausländer als noch 2014 im Land.

188’300 Personen sind zugewandert

Im Vergleich zu 2014 hat die Zuwanderung in die Schweiz um 0,5% zugenommen. 25’900 der zugewanderten Personen sind Schweizer Staatsbürger: Es handelt sich in diesen Fällen um Rückwanderer oder um Schweizer Personen, die im Ausland geboren wurden. 162’500 der Zugewanderten sind ausländische Staatsbürger. Auf der anderen Seite verliessen 113’400 Personen die Schweiz. Hier dominiert die Zahl der ausländischen Personen mit 83’300. Lediglich 30’100 der Auswanderer waren Schweizer. In der Gesamtbilanz hat die Zahl der Auswanderer um 2,1% zugenommen.

50% aller ausländischen Einwohner sind jünger als 50 Jahre

Die Zahl der ausländischen Einwohner hat ebenfalls zugenommen. Sie ist im Vergleich zu 2014 um 2,5% angestiegen. Aktuell sind 24,6% der dauerhaften Schweizer Wohnbevölkerung Ausländer und im Schnitt sind die ausländischen Anwohner jünger als die Schweizer Anwohner. Jeder zweite Ausländer befindet sich in der Altersklasse der 25–bis-49–Jährigen. Schweizer haben ein Durchschnittsalter von 44 Jahren, während die in der Schweiz lebenden Ausländer auf ein Durchschnittsalter von 37 Jahren kommen.

Ein Grund für das unterschiedliche Durchschnittsalter bei Schweizern und in der Schweiz lebenden Ausländern: Viele Schweizer verbringen ihre Rentenzeit in der Schweiz, während nicht wenige ausländische Anwohner im Seniorenalter in Ihre Heimat zurückkehren. Ein weiterer Grund ist das generell steigende Alter der Schweizer Bevölkerung. Fortschritte in der Medizin und ein Wandel im Lebensstil sorgen dafür, dass die Lebenserwartung der Schweizer kontinuierlich steigt.

Betrachte man die Altersquotienten, liegt dieser für die Schweizer bei 36 und für die ausländische Bevölkerung bei 11. Der Altersquotient beziffert die Anzahl der Personen im Alter von 65 Jahren, die auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter anfallen.

18% der Schweizer sind über 65

Der Anteil der Personen mit einem Alter von weniger als 20 Jahren liegt in der Schweiz bei 20%. Dagegen beträgt der Anteil der Personen, die älter als 65 Jahre alt sind, 18%. Jeder sechste Mann und jede fünfte Frau in der Schweiz sind somit älter als 64 Jahre. Auf 100 Schweizer aus der Altersklasse 20 bis 64 Jahre, fallen 29 Personen, die älter als 64 Jahre alt sind. Auch die Zahl der Personen, die 100 Jahre oder älter sind, ist gestiegen. Im gesamten Land sind 1600 Personen gemeldet, wobei Frauen dieses biblische Alter weitaus häufiger erreichen als Männer: Auf 100 Frauen mit einem Alter über 100 kommen lediglich 23 Männer.

Alterung beeinflussen die Altersvorsorge

Die steigende Lebenserwartung sowie das sich wandelnde Verhältnis zwischen Alten und Jungen in der Gesellschaft beeinflussen auch das Thema Altersversorgung. Auf individueller Ebene sollten alle in der Schweiz lebenden Personen frühzeitig für eine ausreichende Altersvorsorge sorgen, die den gesamten Zeitraum zwischen Renteneintritt und Ableben finanziell absichert. In Anbetracht der Tatsache, dass die Schweizer Bevölkerung immer älter wird, steigt der fürs Rentenalter notwendige Kapitalbedarf entsprechend. Ohne eine sorgfältige Planung der Altersvorsorge ist es daher oft nicht möglich, einen angenehmen Lebensabend bei gleichbleibendem Lebensstandard zu geniessen.

Sich alleine auf die staatlichen Zahlungen zu verlassen, reicht oftmals nicht, weshalb eine private Rentenabsicherung ergänzend hinzukommen sollte. Hierfür sollte man mit einem persönlichen Vorsorgeprofil arbeiten, das Kapitalziel definieren und den besten Weg aufzeigen, wie man dieses Ziel erreicht. Nützlich ist dabei auch ein Vergleich diverser Versicherungsprodukte. Er spart Zeit und Geld und optimiert den Vorsorgeschutz.

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