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Sturzprävention: Wichtiger Schutz für Senioren

Februar 5th, 2016 in News

Insbesondere für ältere Menschen sind Stürze alles andere als ungefährlich: In den Jahre 2008 bis 2012 starben pro Jahr durchschnittlich 1.330 SeniorInnen ab einem Alter von 61 durch einen Sturz. Aus diesem Grund kümmern sich unter anderem die Schweizer Krankenkassen um Sturzprävention bei ihren älteren Versicherten. Der Versicherer Concordia hat jüngst einmal vorgestellt, welche Angebote zur Vermeidung von Stürzen er seinen Versicherten bietet. Während eine ganze Reihe davon auch für Versicherte mit Grundversicherung zur Verfügung steht, sind andere Versicherten mit Zusatzversicherung vorbehalten.

Stürze bei Senioren: ein paar statistische Daten

Laut STATUS 2015, der von der „bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung“ herausgegebenen Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz sind Wohn- und Schlafzimmer innerhalb von Wohnungen die gefährlichsten Orte, wenn es um Stürze geht. Zwischen 2008 und 2012 stürzten hier jährlich 26.510 Personen und damit mehr als in anderen Zimmern.

Allerdings sind Wohn- und Schlafzimmer nur für die Jüngsten und die Ältesten besonders gefährlich. So stürzten hier 12.390 der bis zu 16-Jähringen und 10.080 der Über-65-Jährigen. In der grossen Gruppe der 17- bis 64-Jährigen gab es allerdings nur 4.040 Personen, die an diesem Ort einen Sturz erlitten. Gärten, Schwimmbäder und Innentreppen sind für diese Gruppe viel gefährlicher.

Insgesamt verletzten sich zwischen 2008 und 2012 pro Jahr durchschnittlich 83.350 der Über-65-Jährigen bei einem Sturz. Das ist um einiges mehr als die Zahl der Verletzten in der Gruppe mit den zweitmeisten Sturzverletzungen. Das waren die 0-16-Jährigen mit durchschnittlich 74.290 Verletzten.

Senioren tun bereits einiges dafür, Stürze zu vermeiden

Eine ganze Reihe von SeniorInnen macht laut eigener Aussagen bereits einiges dafür, Stürze zu vermeiden. 38% räumen bewusst Stolperfallen aus dem Weg. 23% verwenden sichere, stabile Steighilfen, 19% benützen Treppengeländer und 14% passen besonders gut auf, sich nicht zu sehr zu beeilen, weil durch Eile die Sturzgefahr steigt. 87% der SeniorInnen ab einem Alter von 65 gaben zudem an, als Massnahme zur Sturzprävention etwas für die eigene Fitness zu tun.

Krankenkassen haben eigene Angebote zur Sturzprävention

Welchen Beitrag Krankenkassen zur Sturzprävention leisten können, zeigt als Beispiel die Krankenkasse Concordia. Sie bietet älteren Versicherten einerseits eine telefonische sowie eine persönliche Beratung beim Versicherten Zuhause an.

Concordia-Versicherte mit obligatorischer Krankenpflegeversicherung haben zudem Anrecht auf Spikes für Schuhe und Gehhilfen sowie auf Hüftprotektoren, also Spezialhosen mit Schutzelementen zum Schutz vor Hüft- oder Schenkelhalsfrakturen. Auch Sehtests werden über die Obligatorische Grundversicherung finanziert, weil ein schlechtes Sehvermögen ebenfalls die Sturzgefahr erhöht und weil sich eine erkannte Sehschwäche ausgleichen lässt.

Concordia-Versicherte mit einer der Zusatzversicherungen NATURA oder DIVERSA erhalten weitere Hilfsmittel oder Präventionsmassnahmen. So übernehmen die Zusatzversicherungen NATURA und NATURA plus maximal 200 Franken pro Kalenderjahr für Gruppen­kurse und Abonnements in Fitnesscentern. Durch solche Angebote können SeniorInnen Muskeln und Gleichgewicht trainieren, um ihr Sturzrisiko zu senken.

Die Zusatzversicherungen DIVERSA und DIVERSA plus beteiligen sich dagegen an Kosten für Geh- und Sehhilfen. Auch das kann SeniorInnen finanziell entlasten und sie sollten daher schauen, inwieweit sie derartige Versicherungsangebote in Anspruch nehmen können. Jüngere sollten ebenfalls prüfen, ob sie eventuell vorausschauend eine Zusatzversicherung abschliessen, die sie unter anderem in späteren Jahren bei der Sturzprävention unterstützt.

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